Leinen ist ein sehr leichter und atmungsaktiver Stoff, der besonders im Sommer angenehm leicht zu tragen ist. Viele Menschen scheuen aber eine Anschaffung, weil sie Leinen für schwer zu reinigen halten. Beachtet man einige Grundregeln, ist die Reinigung und Pflege jedoch unproblematisch.
Wichtigste Regel für Leinenkleidung: Das Etikett mit der Pflegeanleitung ist unbedingt zu beachten! Je nach Verarbeitung und Färbung kann es notwendig sein, Leinenkleidung in die chemische Reinigung zu geben. Meistens reicht es jedoch aus, die Kleidung bei 30 oder 40 Grad im Schonprogramm zu waschen. Die Angaben zum Schleudern sind dabei zu befolgen. Hartnäckige Flecken können mit Gallseife oder ähnlichen Reinigungsmitteln vorbehandelt werden.
Bügeln ist bei Leinenkleidung grundsätzlich unproblematisch. Allerdings sollten dicke Nähte, Verzierungen, Stickereien und dunkel gefärbte Stoffe „auf links“ gebügelt werden, sonst kann es beispielsweise zu einem ungewollt starken Glanzschimmer kommen. Tipp: Leicht feuchter Leinenstoff lässt sich leichter bügeln.
Die Reinigung von Leinenschuhen beginnt mit einem vorsichtigen Ausbürsten des getrockneten groben Schmutzes. Anschließend können Flecken mit speziellem Reinigungsschaum behandelt werden. Auch ein Soft-Gum-Radierer kann helfen, einzelne Stellen leicht wegzureiben. Leinenschuhe können prinzipiell auch in die Waschmaschine gegeben werden. Dabei sollten sie aber unbedingt in einen gepolsterten Wäschesack oder Kissenbezug gesteckt werden. Ein Schonprogramm bei 30 Grad sollte ausreichen, um die Schuhe wieder sauber zu bekommen. Wichtig: Aufwendig verzierte Leinenschuhe mit Accessoires gehören nicht in die Waschmaschine.
Für Textilschuhe gibt es Nanosprays. Die Komponenten schließen beim Einsprühen der Schuhe die Poren auf dem Obermaterial und erschweren so das Eindringen von Schmutz und Nässe.
Angebote für Leinenschuhe:
